Kindergarten und Krippe Moorburg
Kindergarten und Krippe Moorburg

Vorwort

 

Liebe Eltern!

 

Wir begrüßen Ihr Kind und Sie herzlich in unserer Einrichtung.

 

Für viele von Ihnen ist es die erste Begegnung mit einer Kindertagesstätte ( Kita ).

 

Um Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit zu geben, erhalten

Sie unsere Konzeption und wir hoffen, dass auch Sie Ihre

pädagogischen Werte hierin wiederfinden.

 

Wir freuen uns auf eine vertrauensvolle und effektive Zusammenarbeit und wünschen Ihrem Kind und Ihnen eine

schöne Kindergarten- und Krippenzeit.

 

 

 

Das Krippen- und Kindergartenteam

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 

Auszug aus dem Kindertagesstättengesetz............... 1

 

1. Der Kindergarten stellt sich vor.......................................3

 

2. Unser Bild vom Kind.............................................................6

 

3. Ziele unserer Arbeit...........................................................7

 

4. Umsetzung unserer Ziele...................................................9

 

4.1 Freispiel................................................................................9

 

4.2 Emotionale Entwicklung und soziales Lernen.............11

 

4.3 Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und Freude

am Lernen..................................................................................12

 

4.4 Körper – Bewegung - Gesundheit..................................13

 

4.5 Sprache und Sprechen....................................................16

 

4.6 Lebenspraktische Kompetenzen...................................17

 

4.7 Mathematisches Grundverständnis.............................19

 

4.8 Ästhetische Bildung........................................................20

 

4.9 Natur und Lebenswelt.....................................................21

 

4.10 Ethische und religiöse Fragen Grunderfahrun-

gen menschlicher Existenz...................................................22

 

5. Zusammenarbeit des Teams............................................23

 

6. Zusammenarbeit mit den Eltern.....................................24

 

7. Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit mit

anderen Institutionen............................................................26

 

8. Beobachtung und Dokumentation....................................27

 

9. Qualitätsentwicklung und deren Sicherung..................28

 

10. Wie läuft was im Kindergarten…………………………...........29

 

11. Wie läuft was in der Krippe…………………………………………..33

 

12. Kleine und große Ereignisse.............................................36

 

Infos, Infos, Infos...................................................................38

 

Nachwort.....................................................................................40

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auszug aus dem Kindertagesstättengesetz

 

§2

Auftrag der Tageseinrichtungen

 

  1. Tageseinrichtungen dienen der Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern. Sie haben einen eigenen Erziehungs-

       und Bildungsauftrag. Tageseinrichtungen sollen insbesondere

 

  • die Kinder in ihrer Persönlichkeit stärken,

 

  • sie in sozial verantwortliches Handeln einführen,

 

  • ihnen Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln, die eine ei-genständige Lebensbewältigung im Rahmen der jeweiligen Möglichkeiten des einzelnen Kindes fördern,

 

  • die Erlebnisfähigkeit, Kreativität und Fantasie fördern,

 

  • den natürlichen Wissensdrang und die Freude am Lernen

       pflegen,

 

  • die Gleichberechtigung von Jungen und Mädchen erzieherisch fördern und

  • den Umgang von behinderten und nicht behinderten Kindern sowie von Kindern unterschiedlicher Herkunft und Prägung untereinander fördern.

 

-1-

Das Recht der Träger der freien Jugendhilfe, ihre Tages-

einrichtungen entsprechend ihrer erzieherischen Grundrichtung in eigener Verantwortung zu gestalten, bleibt unberührt.

 

(2)Die Tageseinrichtungen arbeiten mit den Familien der betreuten Kinder zusammen, um die Erziehung und Förde-

rung der Kinder in der Familie zu ergänzen und zu unter-

stützen. Dabei ist auf die besondere soziale, religiöse und

kulturelle Prägung der Familien der betreuten Kinder Rück-

sicht zu nehmen.

 

(3)Zur Erfüllung des Bildungs- und Erziehungsauftrages sind die Tageseinrichtungen so zu gestalten, dass sie als anre-gender Lebensraum dem Bedürfnis der Kinder nach Begeg-nung mit anderen Kindern, Eigentätigkeit im Spiel, Bewegung, Ruhe, Geborgenheit, neuen Erfahrungen und Erweiterung der eigenen Möglichkeiten gerecht werden können.

 

Aufgrund dieses Gesetzes wurde der „Orientierungsplan

für Bildung und Erziehung für das Land Niedersachsen“

erarbeitet, dessen Umsetzung für alle Kindertagesstätten in

Niedersachsen verbindlich ist.

 

 

 

 

 

 

 

-2-

1.Wir stellen uns vor

 

Unser Kindergarten besteht seit dem 15. Okt. 2001 und begann zunächst mit einer Gruppe von 25 Kindern, im Alter

von 3-6 Jahren, und zwei Erzieherinnen in der Zeit von 8.00 -12.00 Uhr. Träger des Kindergartens ist die Gemeinde Brietlingen.

 

Durch die rege Bautätigkeit in Moorburg wurde es schon im

Januar 2002 notwendig die zweite Gruppe, ebenfalls mit 25

Kindern, zu eröffnen. Im Dezember 2012 nahm die Krippe ihren Betrieb auf. Hier stehen 15 Plätze für 1 – 3jährige Kinder zur Verfügung, die von einer Ganztags- und drei Teilzeitkräften betreut werden.

 

Durch den steigenden Bedarf an längeren Öffnungszeiten haben wir im Kindergarten seit August 2016 eine Halbtagsgruppe ( 8.00-12.00 Uhr ) und eine auslaufende Ganztagsgruppe ( 8.00-14.00 Uhr, bzw. 8.00-16.00 Uhr ). In der auslaufenden Ganztagsgruppe werden die Kinder bis 14.00 Uhr von zwei Erzieherinnen und von 14.00-16.00 Uhr in einer Kleingruppe mit max. 10 Kindern von einer Erzieherin betreut.

 

Unser Team besteht seitdem aus neun pädagogischen Fachkräften. In Urlaubs-, Fortbildungs- oder Krankheitsfällen stehen mehrere Fachkräfte für beide Brietlinger Kindertagesstätten als Vertretung zur Verfügung. Für die Sauberkeit sorgen täglich zwei fest angestellte Reinigungskräfte.

 

                                                -3-

 

Der Fachschule für Sozialpädagogik und allgemeinbildenden Schulen bieten wir regelmäßig Praktikumsplätze an, so dass auch Praktikanten in unserem Haus tätig sind.

 

Jede Kindergartengruppe besteht aus einem großen Gruppen- und einem Nebenraum, sowie einer Garderobe und einem Waschraum. Die Krippe verfügt über einen großzügigen Eingangsbereich mit Garderobe, einen Gruppen-,

einen Wasch- und einen Schlafraum. Gemeinsam nutzen die Kinder den Bewegungsraum. Der Grundriss auf der nächsten Seite gibt Ihnen einen Überblick der Räumlichkeiten.

 

Unsere Kindertagesstätte ist montags bis freitags von 8.00 Uhr-16.00 Uhr geöffnet. Ab 7.00 Uhr besteht ein kostenpflichtiger Frühdienst ( Kiga und Krippe ). Für die Kindergartenkinder besteht die Möglichkeit von 12.00 Uhr- 13:00 Uhr einen ebenfalls kostenpflichtigen Spätdienst in Anspruch zu nehmen. Bei Bedarf ( mindestens 5 Kinder ) wird ein Spätdienst bis 17.00 Uhr eingerichtet.

 

-4-

 

 

-5-

 

2.Unser Bild vom Kind

 

Unser Team achtet jedes Kind als eine eigenständige Per-

sönlichkeit. Ein Grundsatz unserer Arbeit ist es alle Kinder so anzunehmen, wie sie sind.

 

Wir betrachten uns als Begleiter der kindlichen Entwick-

lung, indem wir:

 

  • Geborgenheit bieten

  • Hilfe leisten

  • Anregungen geben

  • Wissen vermitteln

  • Angebote machen

  • Verantwortung übertragen und

  • Grenzen setzen.

 

 

Doch überwiegend entscheidet das Kind, ob und wie es unsere Unterstützung annimmt. Jedes Kind hat seinen eige-

nen Entwicklungsrhythmus und stillt seinen Wissensdurst

und seine Neugier individuell.

 

Dieses kindliche Verhalten zu achten ist eine Grundvoraus-setzung unserer Arbeit.

 

 

 

 

 

-6-

 

3.Ziele unserer Arbeit

 

Die Ziele unserer Arbeit ergeben sich aus dem Bild, dass

wir vom Kind haben und dem Orientierungsplan für Bil-

dung und Erziehung für das Land Niedersachsen.

 

In unserer leistungs- und medienorientierten Gesellschaft sind wir vielen Einflüssen ausgesetzt, wodurch sich das „Kindsein“ heute wesentlich von dem der Vergangenheit

unterscheidet. Die Kinder müssen einerseits in die Tech-

nologien hineinwachsen, um in der Zukunft bestehen zu

können, andererseits ist noch nicht abzusehen, welche

Auswirkungen diese Reizflut auf die kindliche Entwicklung hat.

 

Das Hauptziel unserer pädagogischen Arbeit liegt deshalb

darin, die Kinder in ihrer Ich- Kompetenz zu stärken. Das

beinhaltet die Förderung und Stärkung:

 

  • des Selbstbewusstseins

  • des Selbstwertgefühls

  • der Selbstständigkeit

 

 

Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Erlangung sozialer Kom-

petenz. Dies beinhaltet die Fähigkeit:

  • Konflikte zuzulassen, sie auszuhalten und zu lösen,

  • andere in ihrer Individualität zu akzeptieren und

  • Sachkompetenz zu erlangen.

 

 

-7-

 

Folgende Förderschwerpunkte ergeben sich aus den Bildungszielen des Orientierungsplans:

 

  • Emotionale Entwicklung und soziales Lernen

  • Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und der

Freude am Lernen

  • Körper – Bewegung – Gesundheit

  • Sprache und Sprechen

  • Lebenspraktische Kompetenzen

  • Mathematisches Grundverständnis

  • Ästhetische Bildung

  • Natur und Lebenswelt

  • Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen

menschlicher Existenz

 

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4.Umsetzung unserer Ziele

 

 

Ihr Kind kommt mit seinen individuellen Erfahrungen und

Fähigkeiten zu uns in die Einrichtung . Hier bieten sich

ihm viele Möglichkeiten, seine Fähigkeiten weiter zu ent-

wickeln und neue an sich zu entdecken, aber auch Schwächen

kennen zu lernen und zu akzeptieren.

 

Ein breites Erfahrungsfeld bietet den Kindern das Spiel und

nimmt daher in unserer Arbeit einen großen Raum ein.

 

Spiel ist Balsam für die Seele!

 

Das Spiel ist für die Entwicklung eines jeden Kindes von un-

ermesslichem Wert. Es ist ihre Weise die Welt zu erobern,

Erfahrungen zu sammeln, zu lernen und ihre positiven wie

auch negativen Erlebnisse zu verarbeiten.

 

 

4.1 Freispiel

 

Ihr Kind hat die Möglichkeit, in der Freispielzeit nach eigenen Vorstellungen mit den verfügbaren Materialien zu

malen, zu bauen, zu basteln, sich zu verkleiden, Rollenspiele

zu spielen, sich Bücher anzuschauen usw..

 

In dieser Zeit lernen die Kinder, sich mit anderen Kindern

auseinander zu setzen. Unter Berücksichtigung seiner

 

-9-

 

eigenen Bedürfnisse muss Ihr Kind immer wieder neu ent-

scheiden wo, wie und mit wem es spielt. Diese Entscheidung

führt häufig auch zu Konflikten, wie z.B. dass die Freunde mit anderen Kindern spielen, dass die Spielecke besetzt ist,

dass Gebautes zerstört wurde, Spielideen nicht akzeptiert

werden, Spielsituationen gestört werden usw.. Jede Situa-

tion fordert Ihr Kind heraus und es entwickelt seine Ich-

Kompetenz.

 

Für uns Erzieherinnen ist die Freispielphase besonders wichtig, da wir in dieser Zeit die Kinder gut kennen- und einschätzen lernen. Wir beobachten ihre Stärken und Schwächen und sehen, wo sie Hilfe und Unterstützung benötigen. Wir bieten ihnen Hilfe in der Problemlösung an, indem wir die Konfliktsituation gemeinsam besprechen und die Kinder unterstützen, Lösungsmöglichkeiten zu finden. So lernt Ihr Kind im Laufe der Zeit, seine eigenen Bedürfnisse und Interessen zu vertreten, aber auch Kompromisse einzugehen.

 

Kinder, die aus eigenen Erfahrungen lernen und dadurch

Selbstbewusstsein erlangt haben, können auch gestellte Aufgaben besser bewältigen. Dies gilt besonders für die Krippenkinder. Es ist wichtig ihnen Zeit zu geben! Durch ständiges Wiederholen sammeln die Kinder Erfahrungen und erkennen Zusammenhänge, die im Gehirn zu Verknüpfungen führen. Durch z.B. vielseitiges Alltagsmaterial ( Korken,

Schüsseln, Löffel usw. ) bieten wir den Kindern Anreize auszuprobieren und selbstbestimmt zu lernen.

 

 

-10-

 

Durch die Beobachtung während des Freispiels erfahren wir

viel über die Bedürfnisse und Interessen der Kinder, die wir

dann in Angebote oder Projekte umsetzen und in der Raum-

gestaltung berücksichtigen.

 

 

 

 

4.2 Emotionale Entwicklung und soziales

Lernen

 

Alle Kinder so anzunehmen, wie sie sind ist ein Grundsatz unserer Arbeit. Wir ermutigen sie ihre Gefühle zuzulassen

und zu benennen, denn jedes Gefühl ist okay, doch nicht jedes Verhalten. Wir nehmen die Gefühle der Kinder ernst und machen sie auch auf die Gefühle der anderen Kinder aufmerksam, so schaffen wir Verständnis und Toleranz.

 

Dies geschieht in der Krippe unter den Kindern oft noch nonverbal. Daher ist es wichtig, die Gefühle und das Verhalten der Kinder durch die Erzieherinnen sprachlich zu begleiten und so auch zur Konfliktschlichtung beizutragen.

 

Durch Gespräche, Lieder, Spiele oder Projektarbeit zu diesem Thema unterstützen wir die sozial-emotionale Entwicklung der Kinder.

 

 

 

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4.3 Entwicklung kognitiver Fähigkeiten und

der Freude am Lernen

 

Sehr wichtig ist es uns in unserer Einrichtung eine geborgene Atmosphäre zu schaffen und die Räume so zu gestalten, dass sie für die Kinder einen hohen Auffor-derungscharakter haben.

 

Der Werkraum lädt zum Hämmern und Leimen ein, am

Maltisch stehen viele Materialien zur Verfügung, die zum

Kleben, Basteln und Malen geeignet sind. In der Bauecke

wird mit vielen verschiedenen Dingen konstruiert.

Am Frühstückstisch lernen sie, sich selbst zu organisieren.

 

Ideen der Kinder werden von uns aufgenommen und ihre

Umsetzung wird unterstützt, sei es mit Material oder Hilfe, die benötigt wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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4.4 Körper- Bewegung- Gesundheit

 

 

Die Zusammenhänge von Bewegung, Wahrnehmung, Lern-

verhalten, Intelligenz und Gefühlen sind bewiesen. Robben,

krabbeln, springen, klettern oder rennen beispielsweise sind für die Kinder Mittel, um vielfältige Erfahrungen über sich selbst und ihre Umwelt zu erwerben.

 

Ein Kind setzt sich über Bewegung mit seinem Umfeld aus-

einander und gewinnt so Erkenntnisse über dessen Regeln und Gesetzmäßigkeiten. Denken, fühlen, handeln, wahr-

nehmen und bewegen sind beim Menschen untrennbar mit-

einander verbunden und beeinflussen sich gegenseitig. Bei

Kindern ist diese Ganzheitlichkeit im Erleben und Handeln

besonders ausgeprägt.

 

Aus diesem Grunde haben wir uns 2006 um die Quali-fizierung zum Bewegungskindergarten beworben und diese

Auszeichnung im Juli 2006 erhalten. Alle zwei Jahre wird das Qualitätssiegel erneuert, wenn der Standart erhalten

bleibt und das Team sich in diesem Bereich regelmäßig fortbildet.

 

Wir bieten den Kindern viele Bewegungsmöglichkeiten. Sie können in der Halle klettern, bauen, toben, springen, tanzen usw.. Zweimal wöchentlich turnen die Gruppen in unserer Halle und in der Sporthalle.

 

-13-

 

Grundsätzlich dürfen die Kinder bei jedem Wetter in den

Garten (wenn wetterfeste Kleidung vorhanden ist). Hier bietet sich viel Bewegungsfläche, wie auch bei Besuchen

auf dem Spielplatz.

 

Zur Wahrnehmungsförderung bieten wir den Kindern in den

Gruppen verschiedene Möglichkeiten, so z.B. zur Wahrneh-

mung über die Haut (taktile Wahrnehmung) Korkenbad, Bohnenbad, Trockenduschen, Sandtisch und Angebote wie

Kleisterarbeiten und malen mit Fingerfarben. Ebenso werden

psychomotorische Spiele und Aktivitäten angeboten.

 

Wir ermutigen die Kinder stets Neues auszuprobieren und

neue Erfahrungen zu sammeln.

 

Ausreichende Bewegung schafft ein positives Körpergefühl

und Wohlbefinden, dazu gehört auch eine gesunde Ernährung, auf die wir bei unseren Mahlzeiten großen Wert

legen. Durch Gespräche und eventuelle Projekte wird das

Gesundheitsbewusstsein gestärkt. Zähne putzen, Hände waschen vor dem Essen und nach dem Gang auf die Toilette oder dem Windeln wechseln fördern das Hygieneverhalten der Kinder.

 

Einmal jährlich findet vom Gesundheitsamt eine Zahn-prophylaxestunde für alle Kinder statt.

 

 

 

 

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In Kuschelhöhlen und auf den Sofas in den Gruppenräumen finden die Kinder den ganzen Tag über Rückzugsmöglichkeiten, um sich zu entspannen.

Die Ganztagskinder haben nach dem Mittagessen die Möglichkeit in einem Kuschelraum zu schlafen, bzw. zur Ruhe zu kommen.

 

Für die Krippenkinder steht ein gemütlicher Schlafraum zur Verfügung, in dem jedes Kind seinen festen Schlafplatz hat.

Nach dem Mittagessen können die Kinder hier zur Ruhe kommen. Sie werden von mindestens einer Erzieherin begleitet. Die Ruhezeit dauert bis ca. 14.00 Uhr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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4.5 Sprache und Sprechen

 

Wir unterstützen die sprachliche Entwicklung der Kinder

mit Gesang, Fingerspielen, Kreisspielen, Vorlesen und regelmäßigen Gesprächen.

 

Das Freispiel, hier besonders das Rollenspiel, fordert das Kind zum Sprechen heraus. Es muss seine Bedürfnisse ausdrücken, um mit anderen Kindern zu kommunizieren.

Keine andere Förderung ist so effektiv wie das gemeinsame kindliche Spiel!

 

Krippenkinder teilen sich auf vielfältige Weise mit. Über ihre Mimik, Gestik, erste Laute und Worte vermitteln sie uns ihre Wünsche und Bedürfnisse. Bis zum 3. Lebensjahr sammeln die Kinder ihre Erfahrungen überwiegend über die Sinne (fühlen, schmecken, riechen usw.). Durch aufmerksames Beobachten und genaues Zuhören erkennen wir die Absichten und Gefühle der Kinder. Um den Spracherwerb zu fördern, werden die Handlungen der Kinder und die eigenen Handlungen sprachlich begleitet und die Gefühle benannt, dadurch entstehen für die Kinder immer wiederkehrende Begrifflichkeiten.

 

 

 

 

 

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4.6 Lebenspraktische Kompetenzen

 

In unserem Kindergarten werden die Kinder in viele Entscheidungen einbezogen. Wir besprechen Probleme

und erstellen gemeinsam Verhaltensregeln. In jeder

Gruppe besteht ein Ämterplan. Die Kinder übernehmen

Verantwortung für eine bestimmte Tätigkeit und gewinnen

so an Selbstvertrauen. Sie decken ihren Frühstücksplatz

und bereiten ihr Frühstück selbst zu. Im Werkraum lernen

die Kinder mit richtigem Werkzeug sachgerecht umzugehen.

Bei allen Tätigkeiten ist die Zusammenarbeit der

Kinder gefordert – Helfen und sich helfen lassen-.

 

Auch in der Krippe wollen die Kinder ihren Alltag selbst-bestimmt bewältigen und Dinge, wie essen, trinken, sich an- und ausziehen oder sich waschen, selbständig erledigen. Kinder ahmen im Umgang mit Erwachsenen und anderen Kindern deren Handlungsweise nach. Wann ein Kind beginnt sich lebenspraktische Kompetenzen anzueignen ist individuell verschieden. Wir geben den Kindern Raum und Zeit sich selbst auszuprobieren. Dazu ist es wichtig Hilfestellung zu geben, wo sie gebraucht wird.

 

In allen Bereichen unserer Arbeit folgen wir dem Gedanken:

 

 

Hilf mir es selbst zu tun

 

 

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Durch die Ermutigung viele Dinge auszuprobieren und Misserfolge gelassen zu nehmen, stärken wir das Selbstbe-

wusstsein, das Selbstwertgefühl und die Selbständigkeit der Kinder.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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4.7 Mathematisches Grundverständnis

 

Das Zählen und Mengenverständnis ist in das tägliche Leben

unserer Einrichtung einbezogen. In vielen Situationen bieten sich Sortier- und Zählmöglichkeiten, wie z.B. bei Spielen (Memory, Mensch ärgere dich nicht, Wasserspielen etc.), Aufräumsituationen, gemeinsamen Essen und beim An- und Ausziehen. Schon in der Krippe erkennen und unterscheiden die Kinder verschiedene Formen, Muster Symbole und Farben und nehmen unterschiedliche Positionen, wie oben- unten, hoch- tief, hinter- vor etc. wahr.

 

In der Lernwerkstatt, die Teil der Vorschularbeit ist, wird gewogen, gemessen, sortiert und vieles mehr. Die Geburtstagstafel wird von den Kindern gedeckt. Wie viele Tassen und Teller werden benötigt? Im Stuhlkreis stellen wir fest wie viele Kinder fehlen, der Kalender wird abgerissen und das Datum besprochen.

 

Einmal im Jahr besuchen die Schulanfänger das Zahlenland,

nach Prof. Preiß, in dem sie den Zahlenraum von 1-10 spielerisch kennen lernen. Die Kinder treffen sich und erarbeiten so Zahl für Zahl mit viel Interesse und Spaß.

 

 

 

 

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4.8 Ästhetische Bildung

 

Ästhetische Bildung fördert die Wahrnehmung und Interpretation von Sinneseindrücken. Jeder Sinnesbereich wird durch verschiedene Angebote, wie z.B. singen, tanzen, musizieren, malen, gestalten usw. angesprochen.

 

Durch vielfältige Materialien, die den Kindern zur Verfügung

stehen, können sie täglich ihre Fantasie frei entfalten.

Verschiedene Angebote bringen den Kindern neue Mal- und Basteltechniken nahe. Die Staffeleien laden zum

großflächigen Malen ein. Gedichte, Geschichten und Bilderbücher fördern das Interesse an Literatur. In unserer Bücherei können die Kinder sich regelmäßig ein Buch ausleihen.

 

Lieder, der Einsatz von Musikinstrumenten und Auf-führungen bieten den Kindern viele Entfaltungsmöglich-keiten.

 

Bei Aktivitäten der ästhetischen Bildung geht es bei den Kindern unter 3 Jahren besonders um eigenständiges Handeln und nicht um künstlerische Erfolge. Kinder verarbeiten was sie gerade beschäftigt und fühlen. Es geht zentral um sinnliche Erfahrungen und kreatives experimentieren.

Es lautet die Devise:

 

Der Weg ist das Ziel!

 

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4.9 Natur und Lebenswelt

 

Der Kindergarten und die Krippe haben je einen eigenen

Spielplatz, um den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder gerecht zu werden.

In unseren Gärten finden die Kinder viele Tiere ihrer

lebensnahen Welt. Schmetterlinge, Raupen, Wespen,

Schnecken, Vögel und viele mehr. Manchmal richten wir

ein Terrarium ein, um die Tiere zu beobachten und Verantwortung für ihre Versorgung zu übernehmen, bis

wir ihnen die Freiheit wieder geben. Wir säen und pflanzen mit den Kindern und beobachten das Gedeihen.

 

 

Möglichst zweimal im Jahr findet in jeder Kindergarten-gruppe eine Waldwoche statt. In dieser Zeit sind die Kinder auf die „Spielsachen“ der Natur angewiesen. Das beflügelt ihre Fantasie und führt zu vielen Beobachtungen in der Tier- und Pflanzenwelt. In den Bestimmungsbüchern schlagen wir nach um welche Tiere und Pflanzen es sich handelt. Im Wald sind wir Gäste, die die Natur achten und sich bemühen sie zu erhalten.

 

Wir haben ein Aquarium mit verschiedenen Fischen, die

von den Kindern regelmäßig gefüttert werden.

 

Auf Spaziergängen beobachten wir z.B. die Natur in den verschiedenen Jahreszeiten, lernen das Verhalten im Straßenverkehr oder wir schauen uns an, wo die einzelnen

 

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Kinder wohnen. Wir skizzieren den Weg und tragen die Wohnorte in einen großen Lageplan in der Halle ein.

 

Je nach Gruppenthematik besuchen wir die Feuerwehr, die Bäckerei, die Kirche oder andere Einrichtungen. Die Kinder begleiten uns beim Einkaufen oder tätigen selbst Einkäufe, wenn eine Genehmigung der Eltern dafür vorliegt.

 

Auch die Naturwissenschaften werden in unserer Ein-richtung berücksichtigt. Wir experimentieren und forschen und ermöglichen so erste physikalische Grunderfahrungen.

 

 

 

4.10 Ethische und religiöse Fragen, Grunderfahrungen menschlicher Existenz

 

Situationsorientiert greifen wir die Fragen der Kinder

auf und suchen gemeinsam nach Antworten. Diese können

für die Kinder sehr unterschiedlich sein, mehrere Lösungen

sind möglich. Das fördert die Toleranz und die Selbst-bestimmung der Kinder.

 

Wir feiern gemeinsam mit den Kindern Weihnachten und

Ostern. Auch hier machen wir darauf aufmerksam, dass es

verschiedene Arten des Glaubens gibt, die friedlich neben-einander bestehen können.

 

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Wichtig ist uns, dass die Kinder Achtung und Toleranz anderen Menschen gegenüber entwickeln. Dies erreichen

wir durch ein gutes Vorbild, indem wir auch jedes Kind so achten, wie es ist. Wir nehmen die Kinder ernst und pflegen

einen demokratischen Umgang in unserer Einrichtung.

 

 

 

5.Zusammenarbeit des Teams

 

Um die Verlässlichkeit unserer Arbeit zu gewähren, ist

die Zusammenarbeit unseres Teams unabdingbar.

 

Da wir eine kleine Einrichtung sind, ist der tägliche Aus-

tausch von Informationen sehr problemlos. Einmal wöchent-

lich findet eine Frühbesprechung statt, bei der alle wich-

tigen Themen der folgenden Woche besprochen werden.

Einmal monatlich findet eine themenbezogene Dienstbesprechung statt, die folgende Themen beinhalten kann:

 

  • Fallbesprechungen

  • Fachbücher

  • interessante Artikel der Presse

  • Planung von Festen

 

Wir besuchen gemeinsam Fortbildungen oder Vorträge. (Manchmal feiern wir auch zusammen.)

 

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Als erweitertes Team betrachten wir die Kolleginnen aus

dem Kindergarten Storchenland.

 

 

 

 

 

6.Zusammenarbeit mit den Eltern

 

Da Sie durch den Eintritt Ihres Kindes in den Kindergarten

oder in die Krippe einen Teil Ihrer Erziehungsverant-wortung auf uns übertragen haben, ist eine intensive und vertrauensvolle Zusammenarbeit für die Entwicklung Ihres Kindes unerlässlich.

 

Um einen Einblick in unsere tägliche Arbeit zu gewinnen,

bieten wir Ihnen die Möglichkeit der Hospitation. Wir laden

Sie herzlich ein, einen Tag mit den Kindern und uns zu verbringen.

 

Neben dem Informationsaustausch beim Bringen und Abholen des Kindes vereinbaren wir auch gerne Einzelge-

sprächstermine mit Ihnen. Einmal jährlich bitten wir alle Eltern zu einem Elternsprechtag.

 

Zur allgemeinen Information finden Elternabende statt.

Weiter bieten wir themenbezogene Abende an( Vorschläge über die Inhalte nehmen wir gerne auf), die je nach Bedarf auch von Referenten geleitet werden. Bastelabende sorgen für den gemütlichen Teil der Elternarbeit.

 

                                               -24-

 

Gern nehmen wir auch die Hilfe der Eltern an, sei es bei der

Planung und Durchführung von Festen oder der Gestaltung von Workshops für Kinder, wie z.B.“ 1. Hilfekurs“ für Kinder

oder „Computer einmal von innen betrachtet“, die von Kindergartenvätern durchgeführt wurden. Sehr dankbar sind wir für die Hilfe der Eltern bei der Büchereiabwicklung.

 

Sehr wichtig ist uns die Zusammenarbeit mit dem Elternrat,

deren Vertreter zu Beginn eines jeden Kitajahres

gewählt werden. Wir halten bei wichtigen Entscheidungen

Rücksprache mit ihm und treffen uns zu gemeinsamen

Dienstgesprächen.

 

Der Elternrat dient auch als Mittler zwischen Fachpersonal,

Träger und Eltern. Bei Problemen, Wünschen oder Fragen

wenden Sie sich aber zunächst bitte direkt an die jeweiligen Gruppenerzieherinnen.

 

Unsere Litfaßsäule in der Eingangshalle steht Ihnen für

Anzeigen und Informationen zur Verfügung.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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7.Öffentlichkeitsarbeit und Zusammenarbeit

mit anderen Institutionen.

 

 

Da wir als öffentliche Einrichtung ein wichtiger Teil der Dorfgemeinschaft sind, suchen wir Kontakte zur Feuerwehr, zu ortsansässigen Unternehmen, zum Sportverein und zur Kirchengemeinde und bieten den Kindern somit ein umfeldnahes Lernen.

 

Darüber hinaus besuchen wir mit den Kindern z.B. den Wochenmarkt, Museen und wenn sich die Möglichkeit bietet

Theatervorführungen für Kinder.

 

Wichtig für unser pädagogisches Konzept ist die Zusammen-

arbeit mit

  • der Fachschule für Sozialpädagogik,

  • der Grundschule,

  • anderen Kindergärten, insbesondere dem Kindergarten Storchenland,

  • dem Förderverein Kindergärten und Grundschule Brietlingen e.V.,

  • Therapeuten, Logopäden, Kinderärzten, Zahnärzten und Ergotherapeuten,

  • dem Gesundheitsamt,

  • dem Familienbüro,

  • der Erziehungsberatungsstelle

  • Leitungen aus dem Landkreis

  • und PädIn (Sozialraum Scharnebeck)

 

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8. Beobachtung und Dokumentation

 

Zur Feststellung der Entwicklung ihrer Kinder führen wir Beobachtungsbögen aus verschiedenen Bereichen, die bei den Elterngesprächen mit Ihnen besprochen werden und

eventuell zu Unterstützungsmaßnahmen führen.

 

Durch das “Bielefelder Screening“ werden die Fähigkeiten

der Schulanfänger eines jeden Jahrgangs zum Schrift-

spracherwerb überprüft. Bei Defiziten werden die Kinder

im Kindergarten durch das „Würzburger-Trainingspro-gramm“gefördert.

 

Zu Beginn des Kindergartenjahres findet für jedes Kind ein

Anlautsprachtest statt.

 

Die Ergebnisse aller Tests werden mit Ihnen besprochen und gemeinsam entwickeln wir bei Bedarf geeignete Förder-

maßnahmen.

 

Jedes Kindergartenkind führt ein „Tagebuch“, in das kleine und große Ereignisse, die das Kind betreffen, gemalt werden. So entsteht eine kleine Dokumentation des Kindergartenjahres. Ebenso werden viele Arbeiten der Kinder in einer Mappe gesammelt, die sie am Ende ihrer Kindergartenzeit bekommen.

 

Für jedes Krippenkind legen wir eine Sammelmappe und ein Portfolio an, in dem wir mit Fotos und kleinen Geschichten

 

                                            -27-

 

die Entwicklungsschritte der Kinder festhalten. Die Portfolios stehen im Eingangsbereich und können sich jederzeit gemeinsam mit den Kindern angeschaut werden.

Am Ende der Krippenzeit nehmen die Kinder diese Erinnerungen mit nach Hause.

 

 

9. Qualitätsentwicklung und –sicherung

 

In regelmäßigen Abständen überprüfen wir in Team-gesprächen unsere Ziele und deren Umsetzung. Durch Fortbildungen fließen neue Erkenntnisse in unsere Arbeit

ein und werden umgesetzt.

 

Aus dem Orientierungsplan ging ein nationaler Kriterien-katalog hervor. Dieser unterteilt die Arbeit in den Kitas in 21 Qualitätsbereiche. Jeder Qualitätsbereich wird anhand einer Checkliste unter 6 Leitgesichtspunkten überprüft und ausgewertet. Unser Team entscheidet anhand der Ergeb-nisse, was wir in unserer Einrichtung verbessern müssen, können und wollen. Die Veränderung wird in einer Zielver-einbarung festgeschrieben und im Hause, nachvollziehbar, umgesetzt. Die Qualitätsentwicklung ist so ein stetiger Prozess.

 

Seit Januar 2014 ist unser Kindergarten von Pädquis in der „Qualitätsentwicklung in Kindertageseinrichtungen“ (QuiK)

zertifiziert.

Mindestens zwei Qualitätsbereiche werden wir jährlich überprüfen.

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10.Wie läuft was im Kindergarten?

 

Frühstück:

Das Frühstück wird, zum Teil mit Hilfe der Kinder, in der Küche zubereitet (Gemüse schneiden, Obst waschen, Teewagen vorbereiten und diesen in die Gruppen fahren). Von 8.30 bis ca. 10.30 Uhr haben die Kinder die Möglichkeit im Gruppenraum zu frühstücken. Sie entscheiden wann, mit

wem und was sie essen wollen. Sie decken den Tisch und

schmieren sich ihre Brote selbst (Ichkompetenz, Selb-

ständigkeit, Selbstbewusstsein). Wir bieten in der Regel

verschiedene Brotsorten, Wurst, Käse, Obst, Gemüse, Müsli,

Honig und Marmelade an. Zum Trinken stehen Milch, Apfel-

schorle, Mineralwasser oder im Winter Früchtetee zur Verfügung.

 

Mittagessen:

Um 12.30 Uhr essen die Kinder der auslaufenden Ganztagsgruppe zu Mittag. Das Essen wird von Michael Rensch aus Brietlingen täglich frisch zubereitet und geliefert. Der wöchentliche Speiseplan hängt an der Infowand der Gruppe aus.

 

Nachmittagsimbiss:

Um ca. 14.30 Uhr setzen sich die Ganztagskinder zusammen, um einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen. Dieser besteht überwiegend aus Obst und Gemüse, sowie Knäckebrot und/oder Reiswaffeln.

 

 

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Gruppentreffen:

Zum Ende des Vormittags setzt sich jede Gruppe zusammen

um die Anwesenheitsliste zu führen und die verschiedenen

Gruppenaufgaben zu erledigen (wie z.B. Fische füttern, Wetterkalender usw.).

 

Wenn diese Aufgaben erfüllt sind, spielen wir Kreisspiele, singen, lesen vor, führen Gespräche und schreiben die Ereignisse des Vormittags auf, die dann auf dem Wochenplan in der Garderobe nachzulesen sind.

 

Montagskreis:

Einmal wöchentlich treffen wir uns mit allen Kindern

in der Bewegungshalle, singen und spielen gemeinsam und

besprechen Besonderheiten der kommenden Woche.

Jeweils ein Kind aus jeder Gruppe formuliert den Wunsch der Woche, wie z.B. „Ich wünsche, dass alle Kinder gesund bleiben, sich gut vertragen“, o.ä..

 

Bücherei:

Immer mittwochs von 8.00 Uhr bis ca. 9.30 Uhr ist unsere Bücherei in der Bewegungshalle geöffnet. Unter ca. 300 Bilder-, Sach- und Vorlesebüchern können die Kinder sich ein Buch für eine Woche ausleihen. Zu Beginn des Kinder-gartenjahres bedrucken die Kinder ihre Büchereitasche mit ihrem Namen und einem Muster. Diese Tasche ist aus-schließlich für die Bücherei gedacht.

 

 

 

 

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Geburtstag:

Wenn ein Kind Geburtstag hat, frühstücken die Kinder ge-

meinsam in ihrer Gruppe an einer großen Geburtstagstafel. Die Kinder, die möchten, bringen eine Kleinigkeit zum Verteilen mit (Kuchen, Obst, Gemüse, Gummibärchen o. Ä.).

Wir singen ein Geburtstagslied und lassen das Kind hochleben. Im Stuhlkreis darf es sich aussuchen, was wir gemeinsam machen wollen: spielen, vorlesen, nach draußen gehen o.Ä..

 

Schulanfängergruppe:

Einmal wöchentlich sind die Fünf- bis Sechsjährigen unter

sich. In dieser Zeit machen wir ihnen altersgemäße Angebote aus verschiedenen Themenbereichen. Das können sein: Gespräche, einfache Versuche, Ausflüge, Arbeits-blätter, Lernwerkstatt, Besuch des Zahlenlands und vieles mehr. Die Angebote können an einem Tag abgeschlossen sein, oder sich über mehrere Tage erstrecken. Die Erzieherinnen wechseln sich in der Betreuung der Gruppe ab. Die Teilnahme an dieser Gruppe ist für alle Fünf- bis Sechsjährigen Pflicht.

Täglich können sich bis zu 4 Kindern im Schulanfängerraum treffen. Hier haben sie die Möglichkeit, sich in gemütlicher Atmosphäre Sachbücher anzuschauen oder Lernwerkstatt-angebote wahrzunehmen.

Des Weiteren übernehmen diese Kinder wochenweise ver-

schiedene Ämter, wie z. B. Stühle hochstellen, Küchendienst, Müllsammeldienst im Garten, den Broteinkauf für das Frühstück o.ä..

 

 

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Ravenfahrt:

Im Mai oder Juni eines jeden Jahres fahren wir mit allen

Schulanfängern 3 Tage ins Freizeitheim nach Raven. Hier

versorgen wir uns selbst und die Kinder genießen 3 herrliche

Tage mit ihren Freunden zum Abschluss ihrer Kigazeit.

 

Turnen:

Zweimal wöchentlich gehen wir mit den Kindern turnen,

einmal davon in der Halle des Sportvereins. An welchem

Tag Ihr Kind turnt entnehmen Sie bitte der Infowand

der jeweiligen Gruppe.

Zum Turnen reichen T-Shirt, Leggings und mit Namen versehene Gymnastikschuhe in einem Rucksack aus.

 

Werkraum:

Im Werkraum dürfen maximal vier Kinder unbeaufsichtigt

werken, wenn sie ein Werkstattdiplom gemacht haben. Das

Werkstattdiplom erhält jedes Kind, das bewiesen hat, dass

es die Werkzeuge kennt und mit ihnen verantwortungsbe-

wußt und sachgerecht umgehen kann.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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11.Wie läuft was in der Krippe

 

Eingewöhnungszeit:

Die Gestaltung der Eingewöhnungszeit ist für die Vertrauens-

bildung zwischen Erzieherinnen, Eltern und Kindern von elementarer

Bedeutung.

Damit Ihrem Kind die Trennung von Mutter/Vater leichter fällt,

gibt es zu Beginn eine Eingewöhnungszeit von 2-3 Wochen ( in

Anlehnung an das Berliner Modell ). Bei einigen Kindern dauert sie

etwas länger oder selten kürzer.

In den ersten 3 Tagen bleiben Mutter/Vater gemeinsam mit Ihrem

Kind für ca. 1 Stunde in der Krippe. Mit dem ersten kurzen

Trennungsversuch fangen wir am 4. Tag an. In den nachfolgenden

Tagen werden die Zeiträume ohne Mutter/Vater vergrößert, bis

Ihr Kind schließlich den ganzen Tag bei uns ist.

Während der gesamten Eingewöhnungszeit ist es wichtig, dass die

Eltern jederzeit telefonisch zu erreichen sind und das Kind bei

Bedarf abholen können.

 

 

 

 

Morgenkreis:

Montags besuchen die Krippenkinder den Montagskreis des Kindergartens. Dienstags bis freitags machen wir in unserer Gruppe einen Morgenkreis. Anhand von Fotos schauen wir wer fehlt, wir singen Lieder, machen Fingerspiele und besprechen den Tag.

 

 

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Essen in der Krippe:

Um 9.00 Uhr, nach dem Morgenkreis , decken wir gemeinsam mit den Kindern den Tisch. Wir bieten verschiedene Brotsorten, Wurst, Käse, Obst, Gemüse, Marmelade und Joghurt an, zum Trinken stehen Wasser, Milch und Tee zur Verfügung.

 

Um 11.30 Uhr essen wir zu Mittag. Die Menüs wechseln täglich. Das Krippenessen beziehen wir von Michael Rensch aus Brietlingen. Es wird täglich frisch zubereitet und geliefert. Der wöchentliche Speiseplan hängt an unserer Infowand.

 

Nach dem Schlafen um ca. 14.30 Uhr setzen wir uns zu einem kleinen Imbiss, der vorwiegend aus Obst und Gemüse besteht, zusammen.

 

Schlafen:

In der Regel werden die Kinder nach dem Mittag zum Schlafen gelegt. Jedes Kind hat seinen eigenen Schlaf-

platz. Zeigen sich andere Schlafgewohnheiten, werden diese berücksichtigt.

 

Geburtstag:

Wenn ein Kind Geburtstag hat, frühstücken wir an einer gemütlichen Geburtstagstafel. Die Kinder, die möchten bringen eine Kleinigkeit zum Verteilen mit (Kuchen, Obst,

Gummibärchen o. Ä. ) Wir singen ein Geburtstagslied und machen Spiele.

 

 

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Turnen:

Zweimal wöchentlich turnen wir mit den Kindern in der Bewegungshalle des Kindergartens.

 

Bücherei:

Am Büchereitag des Kindergartens leihen wir uns, gemeinsam mit den Kindern, Bücher für unsere Gruppe aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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12.Kleine und große Ereignisse im Jahresverlauf

 

  • Im September nehmen wir am Schützenfestumzug teil.

 

  • Im Oktober veranstalten wir gemeinsam mit dem

Kindergarten Storchenland und der Feuerwehr

        Lüdershausen einen großen Laternenumzug in Lüders-

        hausen. Die Krippe feiert ein Lichterfest.

 

  • Zur Weihnachtszeit findet in jeder Gruppe eine

Adventsfeier statt.

 

  • Zur Karnevalszeit feiern wir mit allen Kindern Fasching.

Alle zwei Jahre entwerfen die Kindergartenkinder ihre Kostüme selbst und stellen sie gemeinsam mit den Erzieherinnen her.

 

  • Gründonnerstag frühstücken alle Kindergartenkinder gemeinsam in der Halle und suchen anschließend Oster-eier. Die Krippenkinder feiern Dienstag nach Ostern.

 

  • Im Frühjahr übernachtet jede Kindergartengruppe

    im Kindergarten.

  •  

  • Abschiedsfest/Sommerfest: Vor dem Sommerurlaub werden die Schulanfänger und die Krippenkinder feierlich aus dem Kindergarten oder der Krippe verabschiedet.

 

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  • Waldwoche: Möglichst zweimal im Jahr,mindestensjedoch einmal, macht jede Kindergartengruppe eine Waldwoche.

 

 

  • Projektwoche: Einmal jährlich findet eine Projektwoche im Kindergarten statt. Jede Erzieherin macht ein Angebot aus den verschiedensten Bereichen, wie z.B. malen, werken, basteln, experimentieren, tanzen usw. Die Kinder entscheiden an welchem Projekt sie in dieser Woche teilnehmen wollen. Die Angebote richten sich nach den Bedürfnissen der Kinder und die Ergebnisse werden am letzten Projekttag ausgestellt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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      Infos * Infos * Infos * Infos * Infos * Infos * Infos* Infos

 

 

  • Bitte kleiden Sie Ihr Kind so, dass es sich unbefangen und mit Freude in unserer Einrichtung bewegen kann. Bitte bedenken Sie dabei, dass es mit Farbe, Malstiften, Kleber und anderem in Berührung kommt.

 

  • Ihr Kind benötigt folgende Dinge, die möglichst im Haus verbleiben und mit Namen versehen sein sollten:

             Hausschuhe,

             einfaches Turnzeug,

evtl. Ersatzwäsche,Windeln,Feuchttücher,

             Matschhose und Gummistiefel.

 

  • Wir bitten Sie, Ihr Kind anzuhalten, auf mitgebrachtes

Spielzeug selbst zu achten.

 

  • Bitte entschuldigen Sie Ihr Kind bis 8.30 Uhr, wenn es nicht in die Kita kommt. Tel.: 04133/404255

 

  • Bitte teilen Sie uns mit, wenn Ihr Kind von jemand ande-

rem abgeholt wird. Sollten ältere Geschwister (Mindestalter 10 Jahre) das Kindergartenkind abholen, benötigen wir ein schriftliches Einverständnis. (Vordrucke bekommen Sie bei uns.)

 

 

 

 

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  • Bitte geben Sie Ihrem Kind keine Süßigkeiten und kein

Kaugummi mit in die Einrichtung.

 

  • Aufgrund der zu großen Verantwortung übernehmen wir

keine Medikamentengabe in der Betreuungszeit.

 

  • Vor jeder Gruppentür befindet sich eine Infowand. Dieser

     entnehmen Sie bitte aktuelle Informationen und Termine,

     die die Gruppe Ihres Kindes betreffen.


 

Zum Schluss haben wir noch eine Bitte: Bringen Sie Ihr Kind möglichst bis 8.30 Uhr in die Kindertagesstätte. Sie erleichtern ihm damit sehr den Einstieg in das allgemeine Spielgeschehen.



 

Infos * Infos * Infos * Infos * Infos *Infos * Infos *

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Nachwort

 

 

Sie haben jetzt unsere Konzeption gelesen und wir hoffen,

dass unsere Arbeit dadurch für Sie transparent geworden ist. Sollten dennoch Fragen aufgetaucht sein, wenden Sie sich bitte an uns, damit wir diese klären können.

 

Bei allen pädagogischen Hintergründen unserer Arbeit bleibt

doch die Freude und der Spaß mit den Kindern ein wichtiger

Bestandteil unseres Tuns.

 

Wir hoffen, dass wir Ihrem Kind während seiner Zeit bei uns in der Kita ein guter Begleiter seiner Entwicklung sein werden.

 

Diese Konzeption wurde im August 2016 von Insa Bonnecke, Susanne Bock, Kathrin Breitenfeld, Kathrin Hess, Anette Krause, Alexandra Köhler, Bärbel Lotis-Jungclaus, Nadine Lütjens, Tanja Mai und Janine Strumberger überarbeitet.

 

 

 

 

 

                                              - 40 -

 

 

 

 

 

Erzähle mir und ich vergesse-

Zeige mir und ich erinnere-

Lass´es mich selber tun und ich begreife.“

(Konfuzius 500 Jahre vor Christi)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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